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Jyotish

Impulse aus der vedischen Astrologie, die helfen, Licht, Klarheit und Bewusstsein im Alltag zu stärken.

  • Autorenbild: Flavie Harmonisel
    Flavie Harmonisel
  • 27. Jan.
Gemütlicher Wohnraum mit beige gepolstertem Sessel und dicker Strickdecke, warmem Kaminfeuer und Blick auf den Vollmond durch ein Fenster. Ruhige Abendstimmung, ideal für Entspannung, Achtsamkeit und Wohlfühlrituale
Ein gemütlicher Abendplatz mit Sessel, Strickdecke, Kaminfeuer und Blick auf den Vollmond – ein Ort zum Ankommen.


Ein sanftes Ritual für den Wochenbeginn


Der Montag trägt den Namen der Mondin.

Ein Tag, der uns einlädt, nicht zu starten, sondern zu landen.

Nicht zu rennen, sondern zu spüren.

Nicht zu leisten, sondern zu empfangen.


In einer Welt, die uns montags gern in den Sprint schickt, wähle ich die Mondin.

Ihre Zartheit.

Ihre Intimität.

Ihre Einladung, mich selbst zu halten.


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Ein Moment der Nähe


Es ist wie eine zarte Berührung.

Eine liebevolle Geste an mich selbst.


Es ist wie eine Umarmung.

Die Erfüllung eines tiefen Bedürfnisses.


Eine Hand in meinem Haar.

Ein Moment voller Lieblichkeit.


Eine Hand in meiner Hand.

Ein sanftes Bremsen.


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Meine Zerbrechlichkeit ehren


Heute spüre ich meine Zerbrechlichkeit.

Das Gewicht meiner Emotionen.

Ich lasse den Druck los.


Eine Kerze brennt.

Gedämpftes Licht.

Die Suppe köchelt.

Die Sorgen verfliegen.


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Mit der Mondin verbunden


Es ist der Tag des Mondes.

Sie und ich – wir sind eins.

In ihrer Intimität

lasse ich mich treiben.


Sie flüstert mir, alles loszulassen.

Mich zu öffnen.

Bereit zu sein,

ihre Sanftheit zu empfangen.


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Ein kleiner Montagsritus


Vielleicht möchtest du heute Abend:

- eine Kerze anzünden

- das Licht dimmen

- etwas Warmes kochen

- dich in deine eigene Nähe sinken lassen


Und dich daran erinnern, dass der Montag nicht zwingt.

Er kann auch halten.

Er kann auch heilen.

Er kann auch Mond sein.



 
 
 

Aktualisiert: 25. Jan.

Winterliche Landschaft mit gefrorenen Feldern und Bäumen an einem grauen Sonntagmorgen.
Ein grauer Sonntag – und die Frage nach der Sonne

Heute Morgen war alles gefroren. Die Bäume, die Felder, sogar die Luft wirkte still. Während ich durch diese weiße, ruhige Landschaft ging, kam mir ein Gedanke: Der Sonntag gilt als Tag der Sonne.   Doch heute war sie nirgends zu sehen.

Also habe ich beschlossen, nicht darauf zu warten, dass sie erscheint. Ich wollte meine eigene Sonne schaffen.



Wärme zu Hause entstehen lassen


Zu Hause habe ich ein warmes, wohltuendes Gericht gekocht: Tofu mit Kokosmilch, Zitronengras und milden Gewürzen. Das Kurkuma hat eine goldene Farbe gebracht, das Gemüse etwas Sanftheit, und die Düfte haben die Küche erwärmt. Nichts Kompliziertes, aber genug, um die Stimmung meines Tages zu verändern.

Ich habe auch eine Kerze angezündet. Eine kleine Flamme, die etwas Wärme und Licht in diesen grauen Sonntag gebracht hat.



Die innere Sonne im Jyotish


Beim Essen erinnerte ich mich an einen Gedanken aus dem Jyotish: Die Sonne wird dort mit der Farbe Rot verbunden – einer klaren, lebendigen Farbe, die Vitalität und Klarheit symbolisiert.

Also habe ich einen einfachen symbolischen Schritt gewählt: Ich habe einen roten Faden um meinen Ringfinger gebunden – den Finger, der in einigen Traditionen, darunter auch in vedischen, mit der Sonne verbunden ist. Eine kleine Erinnerung daran, dass Licht auch von innen kommen kann.

Dazu habe ich ein Mantra gesprochen oder einfach einen persönlichen Satz: „Möge die Sonne uns Licht und Wärme ins Herz bringen.“



Sein eigenes Licht schaffen


An diesem Sonntag hat sich die Sonne nicht gezeigt. Aber ich habe gemerkt, dass es nicht immer nötig ist, auf einen helleren Himmel zu warten. Man kann selbst ein wenig Licht in den Tag bringen: mit einem warmen Essen, einer Kerze, einer Farbe, einer kleinen Geste, einer klaren Intention.

Kleine Dinge – aber sie verändern die Atmosphäre eines Wintertages.



Und du – wie bringst du ein bisschen Sonne in deine Wintertage?


Wenn du möchtest, teile ich gerne das Rezept. Und wer Interesse hat, bekommt auch den Link zu einem Surya‑Mantra auf Spotify – dieses hier mag ich besonders:


 
 
 
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