top of page

Die Sonnenqualität im Jyotish im Alltag nutzen

Aktualisiert: 25. Jan.

Winterliche Landschaft mit gefrorenen Feldern und Bäumen an einem grauen Sonntagmorgen.
Ein grauer Sonntag – und die Frage nach der Sonne

Heute Morgen war alles gefroren. Die Bäume, die Felder, sogar die Luft wirkte still. Während ich durch diese weiße, ruhige Landschaft ging, kam mir ein Gedanke: Der Sonntag gilt als Tag der Sonne.   Doch heute war sie nirgends zu sehen.

Also habe ich beschlossen, nicht darauf zu warten, dass sie erscheint. Ich wollte meine eigene Sonne schaffen.



Wärme zu Hause entstehen lassen


Zu Hause habe ich ein warmes, wohltuendes Gericht gekocht: Tofu mit Kokosmilch, Zitronengras und milden Gewürzen. Das Kurkuma hat eine goldene Farbe gebracht, das Gemüse etwas Sanftheit, und die Düfte haben die Küche erwärmt. Nichts Kompliziertes, aber genug, um die Stimmung meines Tages zu verändern.

Ich habe auch eine Kerze angezündet. Eine kleine Flamme, die etwas Wärme und Licht in diesen grauen Sonntag gebracht hat.



Die innere Sonne im Jyotish


Beim Essen erinnerte ich mich an einen Gedanken aus dem Jyotish: Die Sonne wird dort mit der Farbe Rot verbunden – einer klaren, lebendigen Farbe, die Vitalität und Klarheit symbolisiert.

Also habe ich einen einfachen symbolischen Schritt gewählt: Ich habe einen roten Faden um meinen Ringfinger gebunden – den Finger, der in einigen Traditionen, darunter auch in vedischen, mit der Sonne verbunden ist. Eine kleine Erinnerung daran, dass Licht auch von innen kommen kann.

Dazu habe ich ein Mantra gesprochen oder einfach einen persönlichen Satz: „Möge die Sonne uns Licht und Wärme ins Herz bringen.“



Sein eigenes Licht schaffen


An diesem Sonntag hat sich die Sonne nicht gezeigt. Aber ich habe gemerkt, dass es nicht immer nötig ist, auf einen helleren Himmel zu warten. Man kann selbst ein wenig Licht in den Tag bringen: mit einem warmen Essen, einer Kerze, einer Farbe, einer kleinen Geste, einer klaren Intention.

Kleine Dinge – aber sie verändern die Atmosphäre eines Wintertages.



Und du – wie bringst du ein bisschen Sonne in deine Wintertage?


Wenn du möchtest, teile ich gerne das Rezept. Und wer Interesse hat, bekommt auch den Link zu einem Surya‑Mantra auf Spotify – dieses hier mag ich besonders:


Kommentare


bottom of page