Montag – Tag des Mondes
- Flavie Harmonisel

- 27. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Ein sanftes Ritual für den Wochenbeginn
Der Montag trägt den Namen der Mondin.
Ein Tag, der uns einlädt, nicht zu starten, sondern zu landen.
Nicht zu rennen, sondern zu spüren.
Nicht zu leisten, sondern zu empfangen.
In einer Welt, die uns montags gern in den Sprint schickt, wähle ich die Mondin.
Ihre Zartheit.
Ihre Intimität.
Ihre Einladung, mich selbst zu halten.
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Ein Moment der Nähe
Es ist wie eine zarte Berührung.
Eine liebevolle Geste an mich selbst.
Es ist wie eine Umarmung.
Die Erfüllung eines tiefen Bedürfnisses.
Eine Hand in meinem Haar.
Ein Moment voller Lieblichkeit.
Eine Hand in meiner Hand.
Ein sanftes Bremsen.
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Meine Zerbrechlichkeit ehren
Heute spüre ich meine Zerbrechlichkeit.
Das Gewicht meiner Emotionen.
Ich lasse den Druck los.
Eine Kerze brennt.
Gedämpftes Licht.
Die Suppe köchelt.
Die Sorgen verfliegen.
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Mit der Mondin verbunden
Es ist der Tag des Mondes.
Sie und ich – wir sind eins.
In ihrer Intimität
lasse ich mich treiben.
Sie flüstert mir, alles loszulassen.
Mich zu öffnen.
Bereit zu sein,
ihre Sanftheit zu empfangen.
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Ein kleiner Montagsritus
Vielleicht möchtest du heute Abend:
- eine Kerze anzünden
- das Licht dimmen
- etwas Warmes kochen
- dich in deine eigene Nähe sinken lassen
Und dich daran erinnern, dass der Montag nicht zwingt.
Er kann auch halten.
Er kann auch heilen.
Er kann auch Mond sein.




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